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Zu Besuch bei der Kirchweihe

Die Kirche auf dem Klosterhofgelände

Die Kirche auf dem Klosterhofgelände

Heute besuchen wir das Frauen – Resozialisierungszentrum des Klosters, das Frauen ohne Hoffnung und Perspektive neue Kraft sowie Motivation schenkt, sich eigenverantwortlich eine Lebensgrundlage zu schaffen oder um Energie und Lebensfreude zu schöpfen. Es ist ein Ort der Stille und zugleich regen Betriebsamkeit, doch ohne die Hetze des hauptstädtischen Alltag. Die Jüngeren wagten in Minsk einen Neuanfang und geblieben sind die älteren, gebrechlichen Schwestern.

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Ein sonniges Plätzchen

Betreten wir das Territorium des Pflegeheims für Kinder mit Besonderheiten in der körperlichen und geistigen Entwicklung, begrüßt uns sofort ein fröhlicher Hund mit Namen „Ljubik“. Der gutmütige Collie übernimmt voller Eifer seine Aufgaben. Er schaut darauf, dass im „Garten der Sinne“ mit dem angeschlossenen Streichelzoo mit seiner großen Anzahl von Bewohnern Ordnung herrscht und die Besucher erfreut.

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Die Arche — Symbol unserer Erlösung

Im Erdgeschoss der “Arche”

Im Erdgeschoss der “Arche”

In diesem Jahr öffnete das Christliche Kulturzentrum „Die Arche“ seine Pforten. Wenn auch die letzten Arbeiten bei der Ausgestaltung des Konzertsaales noch andauern finden bereits Ausstellungen und Festivals statt. Auch zieht unser Cafe´viele Besucher in seinen Bann. Nicht nur kulinarische Höhepunkte erwarten unsere Gäste sondern auch künstlerische Raffinessen, wie die Fussbodenmosaike, begeistern sie.

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Die Ikonenmalerei-Werkstatt — Wie Es Begann

Es ist ein lebhafter Herbstmorgen. Zwei Minuten vor neun hält ein überfüllter Stadtbus an der Bushaltestelle in der Nähe des Klosters der Heiligen Elisabeth. Es ist mitten in der Stoßzeit. Alle beeilen sich zur Arbeit. Aber einige von der Menge sind darum eifrig bemüht. Sie eilen allen voran in Richtung nach dem Kloster. „Vorsichtig, Tatjana! Brich dir die Schuhabsätze nicht ab!“, scherzt ein Bruder, der ebenfalls in Eile ist. Eine andere Schwester ist besorgt: „Wo ist mein Kopftuch? Habe ich es zu Hause liegen lassen? Nimm es schnell raus!“ Viele kommen zur Arbeit zu spät, aber nur die Ikonenmaler sind in Eile, um pünktlich zu sein. Sie haben einen disziplinierten und anspruchsvollen Leiter, Vater Sergej, der immer verärgert ist, wenn sich seine Mitarbeiter verspäten. Der Arbeitstag in der Werkstatt beginnt um neun Uhr, wenn alle den Kanon auf den Heiligen Andrei Rubljow vorlesen. Wenn sie Besucher begrüßen und ihnen die Werkstatt vorführen, sagen die Schwestern immer: „Der Tag eines Ikonenmalers beginnt mit einem Gebet“. Und sie haben recht. Die Tür der Werkstatt lässt sich ab und zu öffnen und schließen, wenn die Ikonenmaler hingehen, um Troparien zu singen und Irmosen zu lesen.

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