
Im Juli 2017 vergingen drei Jahre, seitdem auf Segen des Beichtvaters des Klosters der Hl. Elisabeth, Erzpriester Andrej Lemeschonok, ein Pflegedienst eröffnet wurde.
Anna Kowalewskaja, die die letzten drei Jahre den Pflegedienst leitete, gemeinsam mit den anderen Freiwilligen, die den Weg dieses schweren Dienstes einschlugen, mussten vieles lernen. Und nicht nur in Minsk – für die notwendigen medizinischen Kenntnisse und speziellen Fertigkeiten besuchten sie Fachkurse in Moskau und St. Petersburg. Denn das Mitleidsgefühl allein reicht nicht aus! Jeder Tag am Bett eines Liegekranken ist eine Prüfung in Nächstenliebe und der Beständigkeit darin. Und Schönes gibt es da nicht vieles. Die Menschen, die in den Pflegedienst gekommen sind, waren bisher in ganz anderen Bereichen tätig. Unter ihnen gibt es Buchhalterinnen, Lehrerinnen, Kauffrauen, Psychologinnen, Mathematikerin, Radiophysikerin, Managerin, Choreographin, Konstrukteurin, Schlosser, Computertechniker und sogar eine Maniküre-Spezialistin. Jetzt verbindet sie eine gemeinsame Sache. Jede Woche treffen sie sich, um die aktuellen Fragen zu besprechen, Erfahrungen zu teilen und zu beten. Bei diesen Treffen hört man verschiedene Geschichten …
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